Reiseinformationen

Reiseinformationen Kenya

Wir haben hier die wichtigsten Informationen für unsere Kunden für Ihre Reise nach Kenya gesammelt, wir erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit und weisen auch ausdrücklich darauf hin, dass wir für unsere Kunden nur Empfehlungen zur Gesundheitsvorsorge geben dürfen, Beratungen dazu erhalten Sie bei Ihren Tropeninstituten.

Visum

Das Visum für Kenya wird problemlos bei der Einreise in Nairobi bzw. Mombasa erstellt.
Voraussetzungen dafür sind ein noch mindestens 6 Monate gültiger Ausweis.
Selbstverständlich ist es auch möglich Ihr Visum bei der Botschaft in Berlin einzuholen.
Zur Zeit werden pro Person ab 16 Jahre 40 € oder 50 US $ als Gebühr für die Erstellung des Visum erhoben.

Zahlungsmittel vor Ort

Zahlungsmittel in Kenya ist der Kenia – Schilling (KES). Wir empfehlen, die einheimische Währung einzutauschen, dies ist möglich am Flughafen oder bei den örtlichen Banken, dort können Sie problemlos Euro in Kenia – Schilling eintauschen oder Geld am Automaten mittels Kreditkarte oder teilweise auch mit der EC – Karte und dem dazu gehörendem PIN abheben.
Geld im Hotel zu tauschen wird nicht empfohlen auf Grund des schlechten Kurses.

Impfungen

Für Kenya gibt es keine gesetzliche Impfvorschriften, grundsätzlich sollte man jedoch die üblichen Impfungen wie Tetanus, Diphtherie, Hepatitis und Polio aktuell halten, empfehlenswert ist eine Malaria – Prophylaxe (wie z.B. Malarone) durchzuführen, lassen Sie sich von Ihrem Hausarzt dazu beraten.  Zusätzlich empfehlen wir die Mitnahme eines guten Mückenspay, wir können dazu Autan empfehlen.

Trinkgeld

Es gibt keinen vorgeschriebenen Trinkgeldzwang. Wir empfehlen als grobe Richtlinie bei 100 % Zufriedenheit während der SAFARI pro Tag INSGESAMT 10 – 15,- USD oder EURO, unabhängig von der Anzahl der Teilnehmer im Fahrzeug.

Empfohlen wird, das Trinkgeld in den Hotels in der einheimischen Währung zu geben, folgende Geldscheine sind im Umlauf: 1.000 KES, 500 KES, 200 KES, 100 KES, bei grober Umrechnung entsprechen also 100 KES dem Wert von 90 Eurocent (Umtauschkurs zur Zeit 1 : 123).
Das Zahlen mit Reiseschecks (Travellers-Scheck) ist mittlerweise sehr schwierig, vielfach werden die Schecks nicht mehr akzeptiert oder mit einer hohen Kommission belegt.

Bezahlung von Leistungen im Hotel, wie Dienstleistungen, Getränke (auch Minibar) und auch Transferleistungen können bar oder mit den gängigen Kreditkarten problemlos bezahlt werden.

Mobiles Internet und Telefonempfang

In allen Hotels sowie in fast allen Safariunterkünften steht mittlerweile WiFi oder ein Internet Point zur Verfügung, fragen Sie an der Rezeption nach den Zugangsdaten.

Um mit Ihrem Mobiltelefon auch in Kenya telefonieren zu können, haben Sie die Möglichkeit z.B. in SAFARICOM Geschäften eine Prepaid-Telefonkarte zu kaufen, diese ist dann für das kenyanische Mobilfunknetz freigestaltet, kosten ca. 200 KES.

Strom/Adapter

In Touristengebieten und Großstädten ist ein weitreichendes und gutes Stromnetz gewährleistet, lediglich in ländlichen Gegenden kann es zu unregelmäßiger bis keiner Stromversorgung kommen. In Safariunterkünften kann es zu nächtlicher Stromabstellung kommen, da hier Generatoren verwendet werden, diese sind dann meist in der Zeit von 23 – 05 Uhr außer Betrieb.
In Kenya ist unbedingt ein Adapter mitzunehmen, da die Steckdosen den britischen entsprechen. Kenya hat die Stromversorgung 240V/50Hz.

Bekleidung

Empfehlenswert ist zunächst leichte, aber körperbedeckende Kleidung, die sich im Bedarfsfall auch schnell waschen lässt. Diese ist vor allem im Landesinneren, z.B. während einer Safari sinnvoll, denn dann haben Insekten, wie Stechmücken, eine kleinere Angriffsfläche und somit ist auch der Malaria ein wenig vorgebeugt.
Für die teilweise kühleren Abende bzw. Nächte empfehlen wir eine dünne Jacke. Bitte verzichten Sie auf Kleidung in grellen Signalfarben.
Genauere Temperaturangaben entnehmen Sie bitte unserer Klimatabelle weiter unten.

Sicherheit

Kenya gilt als ein relativ sicheres Reiseland, dennoch sollten die allgemeinen Hinweise für
Nicht-EU-Länder befolgt werden, diese sind z.B. öffentliche Plätze sowie Menschenansammlungen meiden, nachts sollten keine Städte besucht werden, Slums sind unbedingt zu meiden, von einem Besuch der örtlichen Gotteshäuser wird abgeraten, etc. Außerdem wird von Reisen nahe der Somalischen Grenze stark abgeraten, da es hier schon seit Jahrzehnten bürgerliche Auseinandersetzungen gibt.
Bitte entnehmen Sie detaillierte Reisehinweise bitte der Homepage des Auswärtigen Amtes.

Sonstiges

Wenn Sie regelmäßig Medikamente einnehmen müssen, nehmen Sie diese in ausreichender Anzahl mit, dazu den Beipackzettel, damit bei der Einreise keine Probleme wegen Verdachts auf Drogeneinnahme aufkommen können.
Wenn Sie Brillenträger sind oder Kontaktlinsen tragen, nehmen Sie bitte ausreichend Ersatz mit oder nehmen Sie die Spezifizierung Ihres Optikers mit.
In Nairobi und Mombasa gibt es mehrere Krankenhäuser bzw. Hospitals mit sehr gutem europäischem Standard. Die Apotheken in diesen Städten sind normalerweise auch gut ausgestattet, fragen Sie an der Hotelrezeption danach. Bei Bedarf können Sie über die Hotelleitung bzw. Rezeption einen Arzt rufen lassen (Achtung: Barzahlung oder Zahlung per Kreditkarte).

Hier noch einige Tipps zum Umgang mit Lebensmittel und Wasser:
Trinken Sie generell nur Wasser sicheren Ursprungs wie aus Wasserflaschen, frisch zubereiteten Tee und Kaffee, Getränke mit Eiswürfel nur, wenn Sie sich sicher sein können über den Ursprungs des Eises. Nehmen Sie grundsätzlich auf Ausflüge und Exkursionen ausreichend Wasser mit! Benutzen Sie auch zum Zähneputzen das dazu speziell bereitgestellte Wasser. Bei Nahrungsmittel gilt generell: Kochen, Schälen oder Desinfizieren, Fisch und Fleisch gut gekocht oder gebraten genießen, Obst und Gemüse nur frisch geschält oder gekocht essen. Waschen Sie so oft wie möglich Ihre Hände mit Seife, auf jedem Fall nach der Toilette, vor der Essenszubereitung und vor dem Essen. Benutzen Sie auch Einmalhandtücher zur Desinfizierung Ihrer Hände.

Tipps zur Hautpflege: Nehmen Sie kleine Wunden ernst, beobachten und desinfizieren Sie diese und kleben Sie tagsüber eventuell ein Pflaster darauf. Kratzen Sie einen juckenden Mückenstich nicht auf!
Schützen Sie Ihre Haut vor der starken Sonneneinstrahlung mit einer Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor, auch in der Regenzeit oder bei bedecktem Himmel! Lassen Sie ruhig beim Schnorcheln oder Baden Ihr T-Shirt an! Achten Sie auch darauf, kein starkes Parfüm oder Deo zu verwenden, um stechende Mücken auf Distanz zu halten und es zu keinen Hautirritationen kommen zu lassen. Tragen Sie am besten Kleidung aus Baumwolle oder Leinen, denn darin schwitzen Sie nicht so schnell. Vermeiden Sie einen Sonnenstich, tragen Sie eine Kopfbedeckung und Sonnenbrille, trinken Sie viel und bei Schwindelgefühl oder Kopfschmerzen, begeben Sie sich raus aus der Sonne und versuchen Sie dort zur Ruhe zu kommen.

Sprache

Kenyas Bevölkerung ist gegenüber Touristen sehr gastfreundlich und hilfsbereit. Vermeiden Sie Ausdrücke wie ''Neger'', ''Nigger'', ''Negro'' oder ''Schwarze''. Diese Bezeichnungen sind äußerst unbeliebt und gelten als Beleidigung. Nennen Sie die afrikanische Bevölkerung deshalb immer Einheimische, Afrikaner oder Kenyaner.

Die Kenyaner sprechen Suaheli.

Sie können sich aber mit Englischkenntnissen überall gut verständigen. Viel Freude bereiten Sie den Einheimischen, wenn Sie ein paar Worte Suaheli sprechen.

Deutsch
Suaheli
Guten Tag
Jambo
In Ordnung
sawa sawa
Willkommen
karibu
Tee
chai (gespr. tschai)
Auf Wiedersehen
kwaheri!
Kaffee
kahawa
Guten Nacht
lala salama
Brot
mkate
Wie geht es Ihnen?
habari
Milch
maziwa
Gut / Sehr gut
mzuri/mzuri sana
Wasser
maji
Danke / Vielen Dank
ahsante (sana)
mit Eis
na barafu
Sprechen Sie bitte
tafadhali sema
Zucker
sukari
etwas langsamer
polepole!
Butter
siagi
Kein Problem
hakuna matata
Insekt
dudu
Wieviel kostet das?
kiasi gani?
Löwe
simba
Geld
pesa
Gepard
cheetah
ja / nein
ndio / hapana
Giraffe
twiga
Ich brauche ...
nataka
Elefant
tembo
Ich will nicht(s)
sitaki (kitu)
Büffel
nyati
warm / heiss
moto / moto sana
kalt
baridi
Krokodil
mamba
Nashorn
kifaru
Ich verstehe nicht
sifahamu

 

Klima

kenya_tiere_entdeckenDie Küste Kenyas liegt in der tropischen Klimazone. Die Temperaturen liegen von Mai - Oktober zwischen 24 und 31 Grad und von November - April zwischen 28 und 32 Grad. Trotz verhältnismäßig hoher Luftfeuchtigkeit wird das Klima durch den ständig wehenden Wind nicht als zu heiß empfunden. Die Meerwassertemperatur sinkt kaum unter 26 Grad, was das Baden, Schnorcheln und Tauchen zu einem ausgesprochenen Vergnügen werden lässt.

Wir empfehlen Ihnen bei Ebbewanderungen das Tragen von festen Schuhen, um Verletzungen an den teilweise sehr scharfkantigen Korallen und an Seeigeln zu vermeiden. Ziehen Sie beim Schnorcheln ein T-Shirt oder Hemd und eine dünne Hose an. Das Wasser wirkt wie eine Linse und verstärkt die Sonneneinstrahlung derart, dass es, trotz Kühlung, zu Sonnenbrand kommen kann. Im kenyanischen Hochland (1000 bis 2000 Meter über Meer) herrscht vorwiegend angenehmes und trockenes Klima. Die Nächte können jedoch empfindlich kühl sein.

Monat
Grad Celsius
Sonnenstd./Tag
Januar
28 - 31
9
Februar
29 - 32
9
März
30 - 32
9
April
28 - 31
8
Mai
26 - 29
7
Juni
26 - 29
7
Juli
24 - 29
6
August
24 - 29
8
September
26 - 29
9
Oktober
27 - 31
10
November
28 - 31
10
Dezember
28 - 31
10

Kenya in Zahlen

Fläche: 581.787 km 2

Einwohner: ca. 38 Millionen

Staatsform: präsidiale Republik

Erster Präsident: Mzee Jomo Kenyatta (1963 - 1978)

Jetziger Präsident: Uhuru Kenyatta (seit 09.04.2013)

Hauptstadt: Nairobi

Wichtigste Hafenstadt: Mombasa (auf einer Insel liegend)

Höchster Berg: Mt. Kenya 5199 M.ü.M.

Safaris und Tierschutzgebiete

Für viele Kenya Besucher ist eine Safari in die Nationalparks der Höhepunkt ihrer Kenya Reise. Wenn zuweilen die Ansicht geäußert wird, es handle sich bei den Nationalparks nur um riesige Freiluftzoos und es sei keinesfalls das ''wirkliche Afrika'', das sich hier zeige, so muß dem nachdrücklich widersprochen werden. Selbst in den kleineren Reservaten tritt uns immer ein großes Gebiet unverfälschter afrikanischer Naturlandschaft entgegen. Gerade dieses Landschaftserlebnis sollte der Besucher auf sich wirken lassen: die Halbwüsten im Norden, Dornbusch- und Schirmakazien-Savannen im Süden oder tropische Regenwälder am Mt. Kenya. Alle dazugehörigen Erscheinungen, die unbegrenzte Weite, Inselberge, Termitenbauten, mächtige Baobabs oder der tropische Urwald mit seiner Pflanzenfülle, sind genauso eindrucksvoll wie die dort lebenden Großtiere.

Wir haben für Sie die schönsten Routen zusammengestellt und bieten Ihnen eine große Auswahl an Flug- und Bussafaris, die bestens organisiert und darauf ausgerichtet sind, ein Höchstmaß an Sehenswertem zu bieten. Bereits während des Fluges und speziell während der Pirschfahrt!

Wir sind stets bemüht, die Safaris exakt nach dem angegebenen Programm durchzuführen. Aufgrund von Witterungsbedingungen, Verfügbarkeiten, Wegbeschaffenheit und Tieraufkommen kann es jedoch zeitweise zu Verschiebungen und Lodge-Wechsel kommen.

Die Küste Kenyas

Das Riff, der größte Reichtum der Küste, ist den zum Teil kilometerlangen, weißen, feinsandigen Stränden ca. ein bis zwei Kilometer vorgelagert. Die im Indischen Ozean heranrollenden Wellen brechen sich am Riff, so dass die Brandung nicht direkt am Strand entsteht. Konstante Windbedingungen und die warmen Meeres- und Wettertemperaturen machen das Baden oder Wassersporttreiben zu einem unvergesslichen Erlebnis. Viele Korallenarten wurden vom klaren, flachen, warmen Gewässer angezogen, die über Jahrmillionen hinweg dieses phantastische Riff bildeten.

Die Umweltschutzbehörde Kenyas, gefördert durch die Weltbank, hat bestimmt, Seegrassäuberungen an den Stränden ganz zu unterlassen. Die Erosion des Strandes vor den Hotels wird teilweise darauf zurückgeführt, dass jahrelang Seegras in großen Mengen entfernt wurde, was einen merklichen Eingriff in die Natur (Sand, Meer, Strömungen) darstellt. Daher werden die Strände außerhalb der Hotels zur Zeit nicht vom Seegras gesäubert. Experten gehen davon aus, dass es aufgrund angestellter Untersuchungen möglich ist, den weggespülten Sand in einem Zeitraum von 2 Jahren zurückzugewinnen.

Kenyas Küste ist von Ebbe und Flut stark geprägt. Ca. alle 6 Std. wechseln die Gezeiten. Bei Ebbe eine Wanderung innerhalb des Riffs zu unternehmen, ist ein faszinierendes Abenteuer. Die meisten der wunderschönen, von idyllischen Gärten mit Palmen, Bougainvilleas, Oleander und tropischer Blumenpracht umgebenen Hotelanlagen sind so angelegt, dass herrliche Spaziergänge unternommen werden können. Genießen Sie den freien Blick auf den Indischen Ozean. Kenya, ein Küstenparadies, in das immer mehr Besucher zurückkehren, um an den weiten Stränden, den Swimmingpools, direkt am Meer, in komfortabler und freundlicher Umgebung Sonne zu tanken und Erholung zu finden.

Kenya-Konsulate

Deutschland: Embassy of the Republic of Kenya
Markgrafenstr. 63, 10969 Berlin
Tel. 030/259 266-0, Fax: 030/259 266-50

Schweiz: Republic of Kenya to the United Nations
(Visa Section), 1 - 3 av. de la Paix, 1202 Genf
Tel. 022/906 40 50

Österreich: Botschaftskanzlei Kenya
Neulinggasse 29/8, A-1030 Wien,
Tel. 01/7 12 39 19 20 Fax 01/712 29 22